Werterhalt

Ein Auto ist ein Wertobjekt. Das gilt selbst für ältere Modelle (Gebrauchtwagen) und für (kostspielige) Neuwagen schon lange. Eine zweite banale Tatsache: Der Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs hängt von dessen Zustand ab. Deshalb ist es für den Halter kaufmännisch betrachtet klug, sein Fahrzeug zu pflegen. Aufwendungen für die Autopflege sind also eine sinnvolle Investition. Oder andersherum: Wer sein Auto nicht pflegt, vernichtet Geld.

Volkswirtschaftlich betrachtet, gehen durch die Nachlässigkeit der Halter in Deutschland Jahr für Jahr Millionenwerte verloren. Viele Autofahrer erleben die Konsequenzen in Euro und Cent: Wer ein ungepflegtes Leasingfahrzeug zurückgibt, muss damit rechnen, dass die Leasinggesellschaft eine gründliche Fahrzeugaufbereitung in Rechnung stellt. Da kommt schnell ein dreistelliger Betrag zusammen.
Gründliche Autopflege erhöht die Lebenserwartung des Fahrzeugs und erspart so manche kostspielige Reparatur. Regelmäßige Wäsche in professionellen Anlagen ist die Basis jeder Pflege. Die Reinigung beseitigt all jene aggressiven Substanzen, die der dünnen Lackschicht des Fahrzeugs zusetzen und damit dem Rost den Weg bereiten: Insektenreste, Vogelkot, Baumharz, Russpartikel und Salz.

Als Faustregel gilt: Mindestens einmal pro Monat das Auto waschen. Für Vielfahrer, die täglich auf der Autobahn unterwegs sind, empfiehlt sich die wöchentliche Wäsche.

Pflegemaßnahmen ergänzen die Wäsche. Ganz vorn steht dabei die Konservierung des Lacks. Eine konservierte Oberfläche sorgt nicht nur für Glanz und abperlendes Wasser, sondern bewahrt gleichzeitig davor, dass schädigende Stoffe durch die Sonnenstrahlung in die Oberfläche eingebrannt werden.

Die regelmäßige Wäsche und Pflege des Autos ist damit kein „spießiger Freivertreib“ oder bloß eine Frage der Ästhetik, sondern schlicht und einfach eine Sache der Vernunft. Dies einer breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, ist eines der Hautpanliegen der Bundesaktion sauberes Auto.